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Der Familie Lampel.
Linke Spalte
Franz Seraph Lampel
Oberstleutnant a. D. Ritter hoher Orden
28.1.1866 – 5.3.1923
Unser einziges Kind Dorothea 1910 – 1912.
Rechte Spalte
Maria Ana Franziska Lampel,
geb. Schleichert v. Wiesenthal
Gattin des k. b. Archivars.
geb. 9. März 1773, gest. 20. März 1828,
Dorothea Lampel k. Oberförsterswittwe,
geb. 27. November 1804, gest. 28. April 1890.
A. Lallinger.
Linke Seite
Franz Seraph Lampel,
Rat u. Archivar im k. Ministerium
Ritter d. Ludwigsorden u. v. hl. Michael
23.11.1772 – 27.8.1852.
dessen Gattin
Frau Carolina Lampel,
geb. von Sichart,
7.1.1785 – 28.8.1854,
Andreas Lampel, k. Oberförster,
20.5.1800 – 3.6.1878,
Frl. Kath. Lampel, † 10.4.1871,
Frl. Anna Lampel, † 20.1.1880.
Rechte Seite
August Lampel
gest. 13. ¿ 1887.
Rosalie Lampel
gest. 5. ¿ 1890.
Rückseite
VATERHAUS DER FAMILIE LAMPEL
Linke Spalte
KATHARINA
seine l. Hausfrau g. Bachmair,
verschieden den 23. Merz 1800.
61 Jahre alt.
Treu und Klug als Weib,
ein treues Vorbild ihren Kindern.
Mitte
ANDREAS LAMPEL
Wagen-Bauer
Verschieden am 29. Merz 1811.
69 Jahre alt.
Den anerKanten Werth
gab er sich selbst.
Rechte Spalte
KATHARINA
geb. Kress seine 2. Gattin.
Ω
Lampel, Andreas; – 29.3.1811; Wagenbauer
Lampel, Andreas; 20.5.1800 – 3.6.1878; Oberförster
Lampel, Anna; – 20.1.1880 (München), 78 Jahre alt; Rats-Tochter
Lampel, August; 1828 – 13.4.1887 (München); Försters-Sohn / Oberstabsauditeur
Lampel, Dorothea; 1910 – 1912; Oberstleutnants-Tochter
Lampel, Doris / Dorothea (vw) / Friedl (gb); 27.11.1804 – 28.4.1890 (München); Oberförsters-Witwe
Lampel, Franz Seraph; 23.11.1772 – 27.8.1852 (Starnberg); Archivar
Lampel, Franz Seraph; 28.1.1866 – 5.3.1923 (München); Oberstleutnant
Lampel, Karolina (vw) / Sichart, von (gb); 7.1.1785 – 28.8.1854 (München); Archivars-Witwe
Lampel, Katharina; – 1871
Lampel, Katharina (vh) / Bachmair (gb); – 23.3.1800; Wagenbauers-Gattin
Lampel, Maria Anna Franziska (vh) / Schleichert von Wiesenthal (gb); 9.3.1773 – 20.3.1828 (München); Archivars-Gattin
Lampel, Rosalie (vw); – 1890 (München); Oberstabsauditeurs-Witwe
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* 1828
† 13.4.1887 (München)
Försters-Sohn / Oberstabsauditeur
Lokales
München, den 16. April.
(Beerdigungen.) Gestern Nachmittag halb 4 Uhr wurde auf dem südlichen Friedhofe der kgl. Oberstabsauditeur August Lampel zur Erde bestattet. Dem von sechs Gefreiten getragenen Sarge folgten Generallieutenant Ritter von Fleschuez, Präsident des Generalauditoriats, der Direktor des Generalauditoriats Knözinger, die Oberauditeure Frhr. von Hirschberg, Grimm und Heß, der Direktor des k. Militärbezirksgericht Dr. Englert, die Oderstabsauditeure Mehn, Wurzer, Keilbach, Harlander und eine überaus große Anzahl von Justiz- und Militärbeamten. August Lampel, der als der Sohn eines kgl. Försters im Jahre 1828 geboren wurde, widmete sich dem Studium der Rechte, trat in den Militärjustizdienst ein und bekleidete zuletzt viele Jahre lang die Stelle eines Oberstabsauditeurs und Richters im Militärbezirksgerichte. Er war ein tüchtiger Jurist und liebenswürdiger Kollege und pflichttreuer eifriger Beamter.
Neueste Nachrichten und Münchener Anzeiger No. 107. München; Sonntag, den 17. April 1887.
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* 28.1.1866
† 5.3.1923 (München)
Oberstleutnant
Bestattungen
Oberstleutnant a. D. Franz Lampel wurde im alten Südfriedhof beerdigt. Neben den Familienangehörigen beteiligten sich Offiziere und Beamte, sowie Abordnungen mehrerer Militärvereinigungen an der Trauerfeier. Wie Stadtpfarrer Joch in der Gedächtnisrede ausführte, gehörte Oberstleutnant Lampel zuerst dem 14. Inf.-Reg. in Nürnberg, dann dem 19. Inf-Reg. in Erlangen an; längere Zeit war er beim Bezirkskommando Aschaffenburg. Während des Krieges führte er ein Landwehr-Bataillon. Die Vereinigung der Offiziere des 14. Inf.-Reg., die Vereinigung ehem. Angehöriger des 14. Inf.-Reg. und die Vereinigung ehem. Angehöriger des 19. Inf.-Reg. ließen Kränze niederlegen. Gesang des Dorschen Chors beschloß das Begräbnis.
Generalanzeiger der »Münchner Neuesten Nachrichten« Nr. 66. Freitag, den 9. März 1923.